14. Oktober 2006: … to be continued
Ich übertrage zur Zeit die Einträge aus hu.blogg.de hierher.
Warum? -> About
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Im aktuellen Shanghai Star steht das Thema ‘Die Rolle der Frau in Familie und Gesellschaft’ im Vordergrund. U.a. wurden einige Chinesen um ihre Meinung dazu gefragt, am meisten gegrinst habe ich über:
A woman should do what she should do in a family. What she should do should be decided by her husband.
-> Zeitungsauschnitt, PDF
Schätze, diese Aussage hätte auch bei Interviews in Deutschland auftauchen können, oder?
“Deutsche und andere ausländische Unternehmen können sich keine Hoffnungen mehr auf einen Großauftrag für den chinesischen Hochgeschwindigkeitszug zwischen Peking und Schanghai machen.” (via Tagesschau.de)
431 km/h ist zumindest mein persönlicher Geschwindigkeitsrekord mit landgestützten Fahrzeugen und das mit dem Shanghaier Transrapid. (-> Maglev)
So schauts bei der chinesischen Fast Food Kette Megabite aus. Man muß sich vorher eine Chipkarte kaufen und mit Geld ‘aufladen’, bevor’s mit der Mahlzeitwahl losgehen kann. Mir hat’s bisher immer geschmeckt - bin Fast Food Fan.
Allerdings bin ich heute mittag zum Subway für ein schnelles Sandwich, abends wurde dafür langsam im exklusiven Restaurant chinesisch gegessen - auf Einladung ,-) .
Wie üblich bin ich mit dem Shanghai Maglev Train (SMT), also dem noch nicht nachgebauten Transrapid, vom Flughafen in die Stadt gefahren.
An der Maglev Station geh’ ich zu den Taxis und will weiter in’s Hotel, kommt schon der erste Taxifahrer und fragt ob 100RMB (10 Euro) OK wären. Normalerweise steigt man in ein Taxi ein, der Taxifahrer macht das Taxameter an und dann bezahlt man halt den Preis. Ich war schon fast im Taxi, steig’ wieder aus, zeig’ im einen Vogel (ich weiß gar nicht ob Chinesen dieses Zeichen kennen) und mache im klar, dass ich wirklich keinen Bock auf so einen Scheiß habe und auf keinen Fall 100 zahlen werde. Der Nächste bietet mir Taxameter an - also schau’ mer mal.
Wir fahren los, Taxameter an - aber ich hätte es mir denken können, es war manipuliert - und hat bis zum Hotel (Novotel Atlantis, Pudong) über 60 RMB angezeigt, würde aber, nach meiner Erfahrung, allerhöchsten 20 - 25 RMB kosten, eher noch weniger. Scheiße!
Am Hotel steige ich aus, hole erst die Koffer aus dem Kofferraum und drück’ dem Fahrer 30 RMB in die Hand, also vielzuviel, aber ich traue mich nicht nur 10 oder 20 zu nehmen, will wenig Konfrontation. Er nimmt’s ohne Worte, haut ab. Ich ärgere mich noch 10 min und beschliesse: “nie mehr an der Maglev Station ein Taxi am Taxistand zu nehmen” sondern immer auf der Strasse ein Offizielles zu suchen. (siehe Taxi Erfahrungen in Peking)

Weil ich abends dann weiterlesen »
Shanghai Besuch Nummer 3. Jetzt bin ich also das dritte Mal in Shanghai angekommen.
War mit Austrian Airlines unterwegs und die haben einen Kamera im Cockpit, die Anflug und Landung in die Kabine bringt, geil! Das sollten andere Airlines auch machen.
Zumindest war’s ziemlich diesig heute morgen 07:00 Uhr Ortszeit.

Lao Li (75) und Lao Jiang (83) sind Freunde. Ihr ganzes Leben haben sie in einem Dorf auf einem Berg in der südchinesischen Provinz Fujian verbracht. … Lao Li war schon einmal in seinem Leben in Shanghai - damals mit der Partei. Und hat sich geschworen, wieder zu kommen. Diesmal auf eigene Faust und mit genug Zeit, um die Stadt zu entdecken und zu erleben. Sein Freund, der alte Herr Jiang, war noch nie in der Stadt mit dem so schön klingenden Namen „Zum Meer hinaus”. Aber er träumt davon.
-> heute 20:15 in der ARD - WDR Abenteuer Glück - Li & Jiang in China
Ich hab’ leider nur das Ende sehen können, das hat mir gut gefallen.
So kurz war ich noch nie soweit weg. Gestern kurz vor 10 abends war ich wieder in Erlangen, daheim. Ganz schön crazy.
Am Donnerstag abend ging’s nach einem Team Building Essen noch mal zu KTV (Partyworld im Fuxing Park) und als alter Karaoke Fan, hab’ ich mich glaube ich nicht lumpen lassen.
Ansonsten war’s Arbeiten - Schlafen - Arbeiten - Schlafen …
Das zweite Mal bin ich jetzt in Shanghai, wird nur kurz. Neue Location fast gleicher Blick, wohne nur 500m weit vom Pentox weg. Rechts, links, geradeaus auf chinesisch funktioniert auch noch, zumindest hat’s der Taxifahrer verstanden.
Geil, nach einem halben Jahr hat sich gar nicht soviel verändert, Century Park, Pudong Da Dao, hab’ alles gleich wieder erkannt. ‘Schön’ und vertraut. Sigurd & Trang sind auch noch da und haben mir zur Begrüßung Pasta mit selbergemachter Bärlauchpesto offeriert. Jetzt mach’ ich noch nen Spaziergang zum Pearl Tower und dann gehts ab ins Bett, es ist ja schon 19:28 - 7h später als in Deutschland.
Heute an Allerheiligen gibt es auf 3 SAT einen Thementag: China entdecken - Ein Land im Wandel. Es laufen den ganzen Tag Reportagen und Filme über das Reich der Mitte.
![zeit pentox[2]](http://my.homeiswheremyheartis.net/shanghaiwalks/wp-content/uploads/zeit_pentox[2].jpg)
Foto: Didier Ruef/VISUM
Ein halbes Jahr ist seit meinem Shanghai Aufenthalt vergangen und trotzdem habe ich das Pentox sofort wiedererkannt. Da hab’ ich gewohnt.
In der Zeit Nr. 43 - ‘China muss grüner werden’ ist es im Vordergrund (rechts) auf dem Bild zu sehen, wahrscheinlich vom Novotel aus fotografiert.
So, acht China Wochen sind rum.
Bin gerade wieder in Deutschland, bei schönstem Frühlingswetter angekommen.
Blockbuster Bike Tour heißt die Tour im Lonely Planet und soll etwa 17km lang sein. Die ersten Meter auf dem Rad sind gewöhnungsbedürftig, die Bremsen werden wohl nur eine ruhige vorrausschauende Fahrt zulassen, der Sattel fordert sicherlich einige Pausen, nur die Schaltung macht überhaupt keine Probleme, es gibt nämlich keine.
Tagesmietepreis: 70 RMB.
Viel mehr Aufmerksamkeit fordert allerdings der Verkehr, vor allem beim (links) Abbiegen.
Die Tour führt rund um die City, vor allem durch einige Hutongs, die ursprüngliche Art hier in Peking zu wohnen, die ich sonst so nicht besucht hätte. Da mit dem Rad auch noch leichter große Entfernungen zurückzulegen sind, führt die Tour an ein einige interessante Orte und man kann die Stadt mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen.